
Ein tragfähiger Stundenverrechnungssatz besteht nicht nur aus dem Bruttolohn. Berücksichtigen Sie Arbeitgeberanteile, Urlaub, Krankheit, Ausfallzeiten, Arbeitskleidung, Verwaltung, Versicherungen, Werkzeuge und einen angemessenen Gewinn. Teilen Sie die jährlichen Vollkosten durch realistisch abrechenbare Stunden – nicht durch die gesamte Anwesenheitszeit. Dokumentieren Sie Soll- und Ist-Zeiten je Auftrag. So erkennen Sie, welche Leistungen profitabel sind und wo Abläufe verbessert werden müssen. Ein zu niedriger Satz wirkt kurzfristig attraktiv, deckt aber oft weder Risiko noch Ersatzbeschaffung oder Leerzeiten.
Für eine belastbare Planung
- Fixkosten und variable Kosten getrennt erfassen.
- Arbeitszeit, Fahrzeit, Leerfahrten und Nebenzeiten berücksichtigen.
- Rechtliche Anforderungen bei zuständigen Stellen aktuell prüfen.
- Für Schäden, Ausfälle und Nacharbeiten eine realistische Reserve einplanen.
- Nach jedem Auftrag Soll- und Ist-Werte vergleichen.
Praxis-Check für Düsseldorf und Umgebung
Übertragen Sie die Hinweise immer auf Startadresse, Zieladresse, Etagen, Laufwege und Parkmöglichkeiten. Klare Zuständigkeiten und schriftliche Absprachen helfen, Zeitaufwand und Risiken realistisch einzuschätzen.